1. Herren: Pokalsensation - TuS Iserlohn schaltet im Bezirkspokalfinale den Drittligisten TV Hörde aus!

TuS Iserlohn - TV Hörde 3:1 (20:25, 25:23, 25:22, 28:26)

In einem höchst dramatischen Match gelang den Iserlohn Panthers das kleine Wunder: Sieg im Bezirkspokalfinale gegen den Drittligisten aus Hörde und damit Qualifikation für den WVV-Pokal im September.

Mit drei fulminanten Angriffen begann die Partie recht vielversprechend für das TuS-Team.
Hörde konterte jedoch umgehend und bis zum 7:7-Zwischenstand verlief die Partie ausgeglichen. Eine kurze Schwächephase auf Seiten des Iserlohner Annahmeriegels nutzten die Dortmunder souverän aus und gingen erwartungsgemäß mit 16:9 in Führung. Beim Spielstand von 23:15 allerdings begann sich das Blatt zu wenden. Im Gefühl des sicheren Satzgewinns ließ die Konzentration beim TV nach und Iserlohn nutzte dies konsequent aus und kam bis auf 24:20 ran. Satz 1 ging dann dennoch verdientermaßen an die Dortmunder.

Den Schwung der Aufholphase nahmen die jungen Akteure der Panthers mit in Satz 2 und sorgten damit für ein ausgeglichenes Spiel. Ohne große Eigenfehlerquote war man urplötzlich auf Augenhöhe und konnte dank besserer Blockarbeit und dem notwendigen Quentchen Glück zum 1:1-Spielstand ausgleichen.

Spannend und dramatisch ging es dann auch im dritten Satz weiter. Beide Teams schenkten sich nichts und zur Überraschung der Zuschauer gelang es dem Drittligisten nicht mehr, das junge Team aus Iserlohn zu düpieren. Im Gegenteil: den Endspurt zogen die Panthers an, die plötzlich mit kleinen Kombinationsangriffen den gegnerischen Block ein ums andere Mal verluden und beim Stand von 24:18 wie die sicheren Sieger aussahen. Hörde konterte nochmals mit aller Routine und erzielte 4 Punkte in Serie. Aber der 5. Satzball saß und eine 2:1-Führung war der verdiente Lohn.

Mit einigen Eigenfehlern in der Annahme auf beiden Seiten begann Satz 4.
Bis zum Spielstand von 12:12 herrschte absolute Pattsituation. Dann erzielte Hörde eine 3-Punkte-Führung. Iserlohns Trainer reagierte mit einer Auszeit. Die Aufholjagd begann postwendend und dank enormem kämpferischen Einsatzes gingen die Panthers mit 20:19 in Führung. Hörde reagierte mit Auszeit und Spielerwechseln. Beim Spielstand von 23:24 dann Satzball für Hörde. Iserlohn behielt die Nerven und glich aus. Beim Spielstand von 25:26 nochmals Auszeit und kurzes Atem holen für den TuS. Dann behält der Aufschlag und Block auf Panthersseite die Nerven und die Sensation ist nach 90-minütiger Spielzeit perfekt.

Kader: Jurczyk, Klimm, Rabe, Sekijevskis, Vascenkovs, Kuhn, König, Stenzel, Rajt

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