Senioren: Beach-Bronze bei den Landesmeisterschaften in Schleswig-Holstein

Ahlen. Einen sehr respaktablen Bronze-Rang bei den Schleswig-Holsteinischen Beach-Meisterschaften in Heikendorf erreichte in der Altersklasse AK 4 das Duo Jürgen Henke und Hans Gerke vom TuS Iserlohn.

Und das war bei den Wetterkapriolen an der Ostsee nicht einfach. In den norddeutschen Sandkästen machten viel Wind, durchsetzt von Sonne und Regenschauern den Akteuren beim Modus Double Elimination zu schaffen. Das Team Henke/Gerke hat sich nach zweijähriger Pause wieder gefunden (in der Zwischenzeit spielte Henke erfolgreich mit Marian Butkiewicz) und ist motiviert, sich wieder für die „Deutschen“ zu qualifizieren. Vor drei Jahren erreichte das Duo dort einen respektablen siebten Platz.  

Das Match gegen das Hamburger Duo Niedling/Schöneck lief wie zu Beginn am Schnürchen. Starke Arbeit im Feld, erfolgreiche Line Shots und Cuts bescherten das klare 21:6. Doch im zweiten Satz erwachte der Kampfgeist der Hamburger und sie rechneten sich etwas aus. Doch am Ende waren Henke/Gerke erheblich wacher (21:15).   
 
In der Winner-Runde traf man auf die Truppe Ahrens/von der Feucht vom SuS Waldenau. Gegen die Hamburger Meister sah das anfangs stark aus. Nach sehenswerten Wechseln im Sandkasten ging es zur Satzmitte sehr knapp zu. Erst am Ende setzten sich die Norddeutschen beim 21:16 ab. Ähnlich danach. Henke/Gerke blieben immer punktemäßig dran (21:15). Die Niederlage war kein Beinbruch, denn beim nächsten Sieg gegen Bergmann/Burba wären wieder alle Chancen gewahrt. Und so knüpfte man an die starken Auftritte an. Es klappten alle Spielzüge, sehr routiniert gewann man 21:8. Insbesondere die Feldverteidigung sowie Aufschlagsspiel funktionierten vorzüglich (21:10). Durch diesen Sieg gelangte man ins Halbfinale. Da warteten die amtierenden Deutschen Vizemeister Dißmann/ Pfersdorf. Sie zeigten, dass die Kombo aus Mülheim/Hilden zurecht dort oben in der Hierarchie stehen. Gegen das druckvolle  Float Serve (Aufschlagspiel) war kein Kraut gewachsen. Oft kamen die Bälle in der Annahme zu ungenau, so dass das 12:21, 13:21 daraus resultierte. Die aktuelle Nummer eins der deutschen Rangliste Dißman/Pfersdorf wurden dann im Finale gegen das Waldenauer Duo souverän Meister. Im kleinen Finale setzten Henke/Gerke gegen Koops/Losch aus Ahrensburg erneut ein abschließendes Glanzlicht. Trotz großer Anstrengungen explodierten sie noch einmal, machten wenig Fehler und zeigten dem Gegner beim 21:15 und 21:17 die Grenzen auf. Damit war mit viel Jubel Bronze gewonnen.


Hans Gerke (links) und Jürgen Henke erreichen nach einigen Wetterkapriolen den Bronze-Platz bei den Schleswig-Holsteinischen Landesmeisterschaften im Beach-Volleyball

Eine Woche zuvor gelang bei den Nordwestdeutschen Landesmeisterschaften in Nortmoor der fünfte Rang. Das ist in der Nähe von Leer und man ging dort nicht leer aus. Das ist hoch einzustufen, dass hier die Altersklassen 1 (ab 35 Jahre) bis 4 (ab 53 Jahre)  in einer Konkurrenz spielten. Gegen die norddeutschen Teams Dittmann/Stührenberg und Galle/Hensing lagen zwei Teams, die regelmäßig zu den deutschen Meisterschaften fahren. Dabei hielt sich das Team Henke/Gerke  gegen Dittmann/Stührenberg beim 15:10, 15:9 schadlos. Gegen Galle/Hensing war es ein erhebliches knapperes Match, das taktisch diszpliniert und im Tiebreak spannungsgeladen mit 15:11, 13:15, 15:12 entschieden wurde.  

So spielten sie um den Einzug ins Halbfinale gegen das Team Johannsen/Tarnaske vom FC St. Pauli. Und diese bewiesen vorzüglich, dass man in diesem Verein nicht nur gut Fußball zelebrieren kann. Henke/Gerke hielten gut dagegen, doch eben nicht ganz fehlerfrei. Die Reserven waren aufgebraucht, die Hamburger Vorstädter zeigten beim 15:12 und 15:12 eine starke Feldabwehr.

Durch die beiden gemeinsam gespielten Turniere liegt man sehr gut im Senioren-Ranking. Nur die besten sechszehn Teams der Rupublik qualifizieren sich für die Deutschen Senioren- Meisterschaften in Berlin. Diese werden vom Deutschen Volleyball Verband organisiert und finden im September statt. Interessant ist die Tatsache, dass es ein Stelldichein ehemaliger Elite- und auch Nationalspieler ist.

Jürgen Henke: „Ich bin sicher, dass Hans und ich das Ziel erreichen, zu den Deutschen zu reisen. Wir spielen noch zwei weitere Landesturniere, eins im Norden und eins in Bayern.“

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