Senioren Ü59: Sensationeller 4. Platz bei den Deutschen Volleyballmeisterschaften der Senioren 2018

Schon das Erreichen der Endrunde bei den Deutschen Meisterschaften war für die Mannschaft vom TuS Iserlohn in der Klasse Ü 59 ein toller Erfolg.
Mit dem Ziel, möglichst ein einstelliges Endergebnis zu erzielen, ging es dann am Samstag in die Gruppenphase.

Mit der VSG Kugelberg und dem Team vom USC Heidelberg warteten zwei völlig unbekannte Teams auf die Iserlohner. Die VSG Kugelberg erwischte im ersten Satz den besseren Start und konnte sich dank besserer Annahmeleistung frühzeitig absetzen und den Satz auch locker mit 25:17 gewinnen.
Völlig ausgeglichen dann der zweite Satz. Iserlohns Annahme funktionierte etwas besser und somit konnten die Angreifer effektiver eingesetzt werden. Erst in der Verlängerung des Satzes verloren die Iserlohner etwas unglücklich (27:25) und schon stand die erste Niederlager zu Buche.

Wollte man nicht nach der Gruppenphase bereits in die Looser-Runde, musste unbedingt ein glatter Sieg gegen das Team aus Heidelberg her.
Iserlohn ging die Partie erstmals jetzt mit Libero und zwei Zuspielern auf dem Feld an. Diese Maßnahme sollte sich als goldrichtig erweisen.
Gestützt auf einen sicheren Angriffsaufbau konnte sich die TuS-Vertretung frühzeitig vom Gegner absetzen. Starke Aufschläge im ersten Satz ließen die Heidelberger nicht zur Entfaltung kommen und mit 25:16 stand dann der erste Satzgewinn fest.
Satz 2 verlief etwas ausgeglichener. Aber zur Mitte des Satzes reichten gute Blocks und wirkungsvolle Aufschläge des TuS, um auch diesen Satz recht deutlich mit 25:19 zu gewinnen.
Mit dem zweiten Platz in der Gruppenphase war das Ziel der Iserlohner bereits erreicht: man spielte in der anschließenden K.o.-Runde um die Plätze 1-8 mit.

Mit dem VC Amberg wartete dann in der Zwischenrunde – ebenfalls noch am ersten Turniertag -  ein Gruppenerste aus der Vorrunde auf die Iserlohner.
Mit exakt derselben Aufstellung ging es also in die Zwischenrunde.
Nach ausgeglichenem Beginn war es dann das TuS-Team, welches für die entscheidenden Punkte im ersten Satz sorgte. Eine erneut gute Annahmeleistung war der Garant für ein flexibles Angriffsspiel,
welches letztendlich für den 25:19-Satzerfolg sorgte.
Die letzten Kräfte sollten dann noch mal in Satz 2 mobilisiert werden – und dies gelang eindrucksvoll.
Iserlohn spielte furios auf und ging 10:0 in Führung. Amberg zu diesem Zeitpunkt völlig chancenlos resignierte und mit 25:16 wurde auch Satz 2 gewonnen.
Die Sensation war perfekt. Das Halbfinale am Sonntag war erreicht.


SV Helios Berlin hieß der Halbfinalgegner am zweiten Spieltag.
Bedingt durch Verletzung eines Mittelblockers war Iserlohn zur Umstellung des Teams gezwungen.
Helios startete gut ins Match und Iserlohn gelang überhaupt kein Spielaufbau. Als sich dann in der Anfangsphase auch noch ein Zuspieler verletzte, war es für den TuS nicht mehr möglich ins Match zu kommen und mit 10:25 ging der Satz deutlich verloren.
Mit dem Rücken zur Wand und ohne Auswechselspieler fighteten die Iserlohner zurück.
Beim Zwischenstand von 15:10 für Iserlohn lag der Satzgewinn in Reichweite.
Eine 7:0-Aufschlagserie für Helios brachte die Wende. Iserlohn war mit den Kräften am Ende und Helios erreichte noch einen glatten 25:18 Satzgewinn.

Auch das letzte Spiel gegen Elmshorn konnte dann infolge eines zu schmalen Kaders nicht mehr ausgeglichen gestaltet werden und Platz 4 stand dann in der Endabrechnung zu Buche.

Kader TuS Iserlohn: Tölle, Rademacher, Homringhausen, Fenten, Kahl, Schwall, Gottwald, Falk, Schicktanz

Betreuer: Piesch

Senioren Ü59: Unser Team für Duisburg

Am Samstag, den 10.03.2018, starten unsere Ü59 Senioren bei den Westdeutschen Meisterschaften in Duisburg. Viel Erfolg!

hinten v.l.n.r.: Helmut Tölle, Norbert Homrighausen, Axel Kahl, Detlef Falk, Michael Rademacher, Joachim Schwall
vorne: Michael Schicktanz
es fehlt: Günter Fenten

Senioren Ü53: Erneut Westdeutscher Vizemeister 2018

Bei der Westdeutschen Volleyball-Meisterschaften der Ü 53 in Hürth wiederholten die Volleyballer des TuS Iserlohn den Vizemeister-Titel vom Vorjahr.

Gegen den Mitausrichter BSV Köln hatte man nur anfangs leichte Schwierigkeiten, doch Mitte des ersten Satzes steigerte man sich erheblich zum letztlich klaren 25:20, 25:14.

Im zweiten Match gegen den Gütersloher TV war man hoch überlegen, nach stabiler Ballannahme erfolgten effektive Angriffe von allen Positionen. Beim 25:20 und 25:9 demonstrierte man seine Dominanz.

Im dritten Spiel wartete kein Geringerer als der mehrmalige Deutsche Meister TV Düren mit vielen ehemaligen Bundesliga-Akteuren. Allen war klar, dass es hier schon um das entscheidende Match um den Titel ging. Und die Sauerländer legten stark los, gingen mit 8:3 in Front. Aber das war nur ein Strohfeuer, die Power-Volleys erwachten allmählich und setzen vor allen Dingen starke Aufschläge, denen man nicht gewachsen war (20:25, 15:25).   

Gegen den TVG Holsterhausen gab es ein Endspiel um den Vizetitel, denn auch der hatte nur gegen die Dürener verloren. Nach leicht verschlafenem Start erarbeitete man sich eine passable Führung, die man nie mehr abgab. Dennoch blieb der TVG der erwartet unangenehme Gegner (25:14, 25:23). Aber selbst, als es eng wurde, war man in entscheidenden Phasen wieder hellwach.

Wieder ist die TuS-Truppe Vizemeister und darf sich auf die Qualifikationsrunde zur Deutschen Meisterschaft am 14./15. April freuen. Die ersten zwei des Turnieres fahren dann zu den deutschen Meisterschaften nach Berlin.

Das Bild zeigt die Ü 53-Truppe mit diesen Akteuren, obere Reihen v.l.n.r.   
Thomas Ostermann, Peter Hanke, Johann Kopp, Michael Schickdanz, Ralph Gerbrecht, Andre Witkowski, Torsten Kriegeskotte, Hubert Hagen, Georg Floren, Peter Krautwald, Jürgen Henke, Marian Butkiewicz, Andreas Portsteffen, vorne: Johannes Gerke.

Senioren Ü59: Westdeutscher Meister 2018


Das Team (v.l.n.r.): Helmut Tölle, Michael Rademacher, Axel Kahl, Norbert Homrighausen, Michael Schicktanz, Detlef Falk, Joachim Schwall
Der Trainer (vorne): Gunthar Piesch

In einem packenden Finale wurde das als haushoher Favorit gehandelte Team vom TV Düren glatt mit 2:0 bezwungen.

Mit den äußerst präzisen und druckvollen Aufschlägen der Iserlohner kamen die Dürener im ersten Satz überhaupt nicht zurecht. Eine gegen Null tendierende Eigenfehlerquote der Panthers sorgte dann für zunehmende Überraschung auf Seiten des Gegners.
Variable Angriffe führten schließlich zu einer auch in der Höhe völlig verdienten 1:0-Satzführung mit dem für Iserlohner Verhältnisse sensationellen 25:11 Ballpunkten.
 
Der zweite Satz begann dann mit umgekehrten Vorzeichen: Dürens Aufschläge konnten ein ums andere Mal nicht zum Zuspieler gebracht werden und der Gegner zog langsam aber sicher davon.
Mit einer 9-Punkte-Führung für den TV Düren schien der Tie-Break in greifbarer Nähe.
Doch plötzlich konnten die Panthers den Schalter umlegen und verkürzten auf immerhin 16:20.
Mit nimmermüdem Kampfgeist auch in der Feldabwehr war beim 22:22 der Satzgleichstand erreicht.
Zwar hatte Düren beim 23:24 nochmal Satzball, aber präzise Annahme und schöne Aussenangriffe sorgten dann doch für eine 26:24-Erfolg der TuSler.
Die Sensation war perfekt - und jetzt geht es Pfingsten zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin.

Herzlichen Glückwunsch!

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