8. Spieltag: Verdienter Tabellenplatz 3

Lüdenscheider TV - TuS Iserlohn II 0:3 (24:26; 16:25; 25:27)

Mit einer insgesamt sehr kompakten Mannschaftsleistung gelang in Lüdenscheid die Revanche für die 0:3-Niederlage in der Hinrunde.

Gestützt auf eine gute Annahmeleistung konnten die Iserlohner dem Druck des Gastgebers in der Anfangsphase erfolgreich begegnen. Lediglich beim Zwischenstand von 3:8 sah es kritisch aus, weil der Panthers-Block offen wie ein Scheunentor war.

Nach kleinen Korrekturen wurde dieses Manko schnell beseitigt und beim Spielstand von 15:15 war der Ausgleich hergestellt.

Dank der souveränen Angriffsleistung gelang jetzt sogar die erste 2-Punkte-Führung, die auch bis zum Satzende Bestand haben sollte.

Sehr ausgeglichen bis zum Spielstand von 12:12 dann der Verlauf des zweiten Durchgangs:  die wesentlich druckvolleren Aufschläge der Iserlohner, jetzt verbunden mit einem exzellenten Doppelblock, sorgten für die Vorentscheidung – 20:13 für Iserlohn. Routiniert wurden die letzten Punkte eingefahren und es stand etwas überraschend 2:0.

Mit einem glatten 5:0-Start schien der Sieg zu Beginn des dritten Satzes in greifbarer Nähe.

Lüdenscheid kämpfte sich allerdings schrittweise in die Partie zurück und beim Spielstand von 16:16 drohte die Partie zu kippen.

Der LTV war jetzt körperlich leicht überlegen und nutzte die konditionellen Schwächen der Iserlohner konsequent aus. Mit viel Routine und Spielübersicht blieben die Panthers aber dran und hatten auch den ersten Matchball, der allerdings recht leichtfertig vergeben wurde.

Erst der vierte Anlauf brachte den etwas glücklichen Satzgewinn und damit auch den Sieg.

Platz 3 in der Tabelle ist nun der Lohn für die bislang gute Leistung in der Rückrunde.

Kader: Shafeh, Tinnefeld, Fenten, Hanke, Koch, Floren, Philipps, Butkiewicz

 

6. Spieltag: Vertane Chance

TuS Iserlohn II - TuS Linscheid-Heedfeld 3:2 (25:19; 25:23; 22:25; 13:25; 15:4)

Mit einem etwas glücklichen Tie-Break-Sieg gegen Linscheid starteten die Iserlohner in die Rückrundenphase der Bezirksliga.

Während der Gegner in voller Mannschaftsstärke auflief, hatten die Iserlohner zwei kurzfristige Absagen zu verkraften, so dass Trainer Haderer lediglich auf der Zuspielposition eine Wechseloption zur Verfügung hatte - nicht gerade optimale Voraussetzungen gegen das kampfstarke Team aus Linscheid.

Völlig ausgeglichen verlief die Begegnung im ersten Satz; kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

 

Erst beim 17:14 für Iserlohn war eine erste etwas deutlichere Führung herausgespielt. Druckvolle Außenangriffe bescherten dann einen Ausbau der Führung und auch den ersten Satzgewinn.

Satz 2 dann mit umgekehrten Vorzeichen: ausgeglichenes Spiel bis zum Spielstand von 11:12 und dann leichter 2-Punkte-Vorsprung bis zum 21:23 für Linscheid. Ein Zuspielerwechsel auf Iserlohner Seite brachte in der Schlussphase die Wende. Der TuS punktete viermal in Folge und ging mit dem Minimalvorsprung von 2 Punkten durchs Ziel.

Sollte es einen klaren Erfolg geben?

Auf Augenhöhe startete dann auch der dritte Durchgang, bis es in der Mitte des Satzes dann eine erste 3-Punkte-Führung für Linscheid gab. Sehr routiniert spielte der Gegner seinen Stiefel runter, sodass auch der Iserlohner Stellerwechsel nicht mehr fruchtete und die Kräfte deutlich nachließen; Konzentrationsmängel und Abstimmungsschwierigkeiten beim ersten Pass waren nicht mehr zu kompensieren.

Im vierten Satz der gleiche Eindruck: Iserlohner konnte zu keiner Phase ins Spiel finden und Linscheid dominierte nach Belieben. Nach nur 18 Minuten war es mit der kaum vorhandenen Gegenwehr des TuS vorbei und Linscheid konnte ausgleichen.

Alles offen somit für den entscheidenden fünften Durchgang.

Völlig überraschend konnten hier nur die Iserlohner die Akzente setzen. Mit einem 3:0-Vorsprung gewann man zunehmend an Sicherheit und Linscheid verlor völlig den Faden. Der Iserlohner Block war mehrfach zur Stelle und beim Spielstand von 7:0 war eine erste Vorentscheidung getroffen. Nur 4 Punkte gelangen den Linscheidern in der Folgezeit, während Iserlohn die doppelte Anzahl gelangen.

Somit stand ein etwas glücklicher Sieg zum Auftakt der Rückrunde zu Buche.

Kader: Shafeh, Schönenberg, Fenten, Hanke, Henke, Koch, Philipps

 

6. Spieltag: Vertane Chance

TuS Iserlohn II - TV F.A. Dresselndorf II 2:3 (25:20; 25:19; 22:25; 23:25; 12:15)

Statt eines erhofften glatten 3:0-Sieges setzte es gegen ein junges und hochmotiviertes Team aus Dresselndorf in eigener Halle eine knappe 2:3-Niederlage.

Ruhig und abgeklärt, wie es dem hohen Durchschnittsalter und der somit vorhandenen jahrelangen Volleyballerfahrung entsprach, begann für die Iserlohner Satz 1. Gestützt auf eine gute Annahmeleistung, gelang es Zuspieler Listau, seine Angreifer gut in Szene zu setzen. Die Angriffe waren folgerichtig druckvoll und kaum abzuwehren. Relativ souverän wurde der erste Satz eingefahren.

Auch Satz 2 zeigte ein ähnliches Bild. Ohne nennenswerte Schwächen spielten die Iserlohner ihren Part herunter und sicherten sich ungefährdet auch den 2. Satz.

 

Wer nun gedacht hatte, die Dresselndorfer würden resignieren, hatte sich gewaltig getäuscht. Etwas mehr Druck im Aufschlag und äußerst effektive Außenangreifer, die ein ums andere Mal über den Iserlohner Block angriffen, sorgten bei den Iserlohnern für erste deutliche Schwächephasen. Abstimmungsprobleme in der Annahme sorgten dann  in der Endphase für die Entscheidung zu Gunsten der Zweitvertretung aus Dresselndorf.

Der vierte Satz war sicherlich an Dramatik kaum zu überbieten. Dresselndorf ließ dank einer überragenden Feldabwehr die Iserlohner Angreifer verzweifeln. Oftmals wurden drei bis vier Versuche benötigt, um den Ball auf den Boden zu bringen. Dennoch sah es bis kurz vor Schluss mit einer 4-Punkte-Führung wie nach einem dritten Satzgewinn für die Panthers aus. Doch am Ende siegte der unbändige Kampfeswillen des Gegners. Der Tiebreak mußte die Entscheidung bringen.

Erneut siegte in diesem Duell der jugendliche Elan des Gegners. Iserlohn rannte permanent einer 2-Punkte-Führung von Dresselndorf hinterher, haderte zudem noch völlig unpassend mit zwei Schiri-Entscheidungen und brachte sich damit selbst aus dem Rhythmus. Die Quittung war dann der Spielverlust einer insgesamt spannenden Begegnung.

Kader: Listau, Floren, Schicktanz, Butkiewicz, Müller, Henke, Gerbrecht, Hanke

 

5. Spieltag: Dem Tabellenführer deutlich unterlegen

CVJM Siegen - TuS Iserlohn II  3:0 (25:14; 25:11; 25:12)

Mit einer deutlichen und nicht unbedingt zu erwartenden Klatsche musste die TuS-Zweitvertretung die Heimreise antreten. Mit dem Handicap, ohne Zuspieler anzutreten, startete man dennoch hoffnungsvoll mit einer 3:0-Führung in den ersten Satz. Dies sollte jedoch die einzige Führung im gesamten Match bedeuten. Die Siegener hatten leichtes Spiel mit den Iserlohner Aufschlägen und konnten permanent zweites Tempo im Angriff spielen. Der Iserlohner Block erwies sich als löchrig, und somit zogen die Siegener konstant davon.

Ein Wechsel auf der Zuspielposition brachte zu Beginn des zweiten Satzes keine neuen Impulse. Die Annahme erwies sich als fast nicht vorhanden, und die Siegener hatten leichtes Spiel mit der nunmehr erlahmenden Iserlohner Feldabwehr. Kam der Pass mal ordentlich zum Zuspieler erwies sich zudem der gegnerische Block oft als unüberwindbar. Nur elf Punkte in Satz 2 waren die logische Konsequenz.

Selbst gute Vorsätze zu Beginn des dritten Satzes verpufften umgehend ins Leere. Erneut wackelte die Annahme und somit war ein druckvolles Angriffsspiel fast unmöglich. Die CVJM'ler brauchten erneut lediglich ihren Stiefel herunterzuspielen, um die TuS'ler ein ums andere Mal zu düpieren.

Da war es dann am Ende nur ein schwacher Trost, als der gegnerische Trainer, seiner Mannschaft die beste Saisonleistung bescheinigte. Bereits am kommenden Mittwoch gastiert der Tabellenzweite aus Dresselndorf in Iserlohn. Dann steht allerdings wieder ein Zuspieler in den Iserlohner Reihen, und die  Karten werden neu gemischt.

Kader: Müller, Hanke, Fenten, Butkiewicz, Dralus, Riess, Floren

 4. Spieltag: Die "Oldies" holen 3 Punkte

TV Olpe - TuS Iserlohn II 0:3 (19:25; 18:25; 12:25)

Die Enttäuschung über die vergebenen Punkte gegen Attendorn aufgrund nicht gestellter Mannschaft am vorigen Spieltag war groß. Das wollte die 2. Herrenmannschaft in Olpe wieder gerade rücken und kehrte mit einem glatten 3:0-Sieg vom Spieltag in Olpe zurück. Mit den Olpern verbindet die Iserlohner eine enge Freundschaft, zumal mit Helmut Tölle und Michael Rademacher zwei Akteure in Olper Reihen stehen, die für den TuS in der Seniorenmannschaft stehen. Aber auf dem Platz musste die Freundschaft für etwa eine Stunde ruhen.

"Alt" gegen "Jung" - so hätte man mit Blick auf den Altersdurchschnitt die Partie beschreiben können. Sergej Listau als Zuspieler und Ralph Gerbrecht als Außen-/Annahmespieler gaben auf Iserlohner Seite ihren Einstand. Besonders das Spielelement Aufschlag dominierte zu Beginn des 1. Satzes die Auseinandersetzung; schnell war eine 6:0-Führung herausgespielt, die allerdings mit jugendlichem Elan des Olper Teams gekontert wurde. Nach dem 10:8 stellte man mit geduldiger Spielweise, sicherer Ballannahme  und gut verteilten, variablen Bällen von Sergej Listau die alte Ordnung wieder her. Durch Aufschläge von Günter Fenten entwickelte man einigen Druck auf die Olper Annahme. Coach Tölle versuchte von außen durch Auszeiten und etliche taktische Wechsel die Iserlohner von der Siegesstrasse zu bringen. Doch die TuS'ler bewiesen jederzeit Selbstvertrauen, taktische Raffinesse und einen großen Rückhalt im gesamten Team. Den ersten Durchgang brachten die Panthers mit 25:19 ungefährdet nach Hause.

Satz 2 begann wiederum recht ausgeglichen, eine schwache Annahmephase der Panthers verhinderte eine deutliche Führung. Bis zum 16:15 konnten die Olper noch einigermaßen mithalten, aber im Anschluss bestimmte nur noch der TuS Iserlohn das Spielgeschehen. Eine tolle Aufschlagserie von Günter Fenten leitete dann den K.O. für das Team aus Olpe ein: 22:15 - die Vorentscheidung war gefallen. Insbesondere im Angriff zeigte man sich stark, bei dem sich Peter Hanke durch knallharte Einschläge im gegnerischen Feld auszeichnete. Zudem waren die Olper immer wieder von einigen Hinterfeldangriffen überrascht. So sah Spielertrainer Dirk Müller viele gute Szenen seiner Truppe und auch keinen Grund für Spielerwechsel. 

Der 3. Satz begann sehr fahrig, da einige Schiedsrichterentscheidungen strittig waren, unter dem Strich allerdings die häufigen technischen Fehler der Jungspunde korrekt abgepfiffen wurden. Wieder legte die Truppe eine starke Moral an den Tag, als man nach dem 5:5 richtig durchstartete. Jürgen Henke machte mal eben eine Aufschlagserie bis zum 16:5, und der Angriff punktete weiter fleißig. Der TVO-Block wurde beim 25:11 zum Statistendasein verdammt. Manager Axel Kahl war ob des locker-flockig herausgespielten Matches sichtlich zufrieden.

Es spielten : Ralph Gerbrecht, Günter Fenten, Georg Floren, Jürgen Henke, Michael Koch, Dirk Müller, Sergej Listau, Peter Hanke

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